London In Großbritannien gibt es zwar kein Heizungsgesetz wie in Deutschland. Dennoch ist die Energiewende weg von fossilen Brennstoffen auch im Königreich zu einem Streitthema geworden. Aktueller Auslöser ist der ehrgeizige Plan der britischen Regierung, die im Land weitverbreiteten Gasboiler durch Wärmepumpen auszutauschen. Das soll helfen, das Königreich bis 2050 klimaneutral zu machen.
Dass die regierenden Konservativen dabei auch nicht vor staatlich vorgeschriebenen Quoten und Strafen zurückschrecken, hat nun zu einem öffentlichen Aufschrei geführt. Bis 2028 möchte die Regierung 600.000 Wärmepumpen pro Jahr installieren. Verbraucher zögern angesichts von Kosten bis zu 10.000 Pfund (11.600 Euro) mit der Umrüstung.
Obwohl die Regierung den Austausch mit 5000 Pfund pro Anlage fördert, sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres nach Angaben der Normungsorganisation Microgeneration Certification Scheme (MCS) erst knapp 9000 Wärmepumpen gegen Gasboiler eingetauscht worden.
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