Der Bundesverkehrsminister hat mit seinen Personalentscheidungen die Autobahngesellschaft überrumpelt.
Berlin Die Nachricht schlug bei den rund 11.000 Mitarbeitern der Autobahngesellschaft kurz vor Feierabend ein wie die sprichwörtliche Bombe: Geschäftsführer Stefan Krenz wird zum Sommer das Bundesunternehmen verlassen, wie Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) Anfang April mitteilte.
Ab Juli würden gleich zwei Personen die Mammutaufgabe des Ingenieurs und Infrastrukturexperten Krenz übernehmen: Wissings Parteifreund Stefan Birkner, der nach der Wahlniederlage in Niedersachsen seinen Rückzug aus der Politik verkündet und bei den Wirtschaftsprüfern von EY angeheuert hatte.
Hinzu kommt der Beamte und ausgewiesene Straßenbau-Projektmanager Dirk Brandenburger. Er ist bislang Geschäftsführer bei einer Projektgesellschaft von Bund und Ländern, der Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH).
Seit 2021 verwaltet die Autobahn GmbH offiziell die mehr als 13.000 Kilometer Autobahnen und einige Bundesstraßen. Was früher 16 Bundesländer für den Bund erledigten, richtet nun eine Zentrale mit elf Außenstellen. Es ruckelte zu Beginn heftig, noch heute laufen die Prozesse alles andere als rund.
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