Unter den „Tesla-Files“ befinden sich auch Daten von Beschäftigten aus dem brandenburgischen Werk Grünheide.
Berlin Politiker der Ampelkoalition haben sich besorgt darüber gezeigt, dass beim US-Elektroautobauer Tesla sensible Informationen von Mitarbeitern und Kunden offenbar nicht ausreichend geschützt wurden.
„Es ist erschreckend, dass von Tesla eine derart große und vertrauliche Datenmenge abgezogen werden konnte“, sagte der Vize-Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Detlef Müller, dem Handelsblatt. „Tesla muss nun transparent über den Vorfall informieren.“
Der Grünen-Verkehrspolitiker Stefan Gelbhaar verlangte von der Geschäftsführung des Autobauers, jetzt „rasch und eng“ mit den Datenschutzbeauftragten und dem Betriebsrat zusammenzuarbeiten. „Der Schutz insbesondere von Arbeitnehmerdaten muss gewährleistet sein“, sagte Gelbhaar dem Handelsblatt.
Das Handelsblatt hat über 100 Gigabyte an Daten ausgewertet, die nach Angaben von Informanten für viele Mitarbeiter auf den Tesla-Systemen zugänglich gewesen sein sollen. Diese „Tesla-Files“ umfassen 23.000 Dateien, unter anderem Excel-Listen, die offenbar Gehälter und Privatanschriften von mehr als 100.000 aktuellen und ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigen.
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