Peking, Berlin Der hochverschuldete chinesische Immobilienentwickler Evergrande hat am Donnerstag einen Insolvenzantrag gestellt, Konkurrent Country Garden berichtet von Zahlungsschwierigkeiten, hinzu kommen nicht abreißende schlechte Konjunkturdaten – China-Spezialisten bewerten die Lage der zweitgrößten Volkswirtschaft inzwischen als ernst.
Die chinesische Staatsführung versucht, die Lage zu beruhigen. Bei einem Treffen des chinesischen Staatsrats rief Premierminister Li Qiang zu mehr Anstrengungen auf, um den Konsum zu steigern, ausländische Investitionen anzuziehen und private Unternehmen zu unterstützen.
Anfang der Woche hatte das chinesische Parteiorgan „Qiushi“ eine Rede von Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping veröffentlicht, in der er zu Geduld mahnt. China solle sich auf langfristige Ziele wie die Verbesserung der Bildung, der Gesundheitsversorgung und der Lebensmittelversorgung für die 1,4 Milliarden Einwohner konzentrieren, statt nur kurzfristigen materiellen Wohlstand zu verfolgen, wird Xi zitiert.
Doch die Probleme der chinesischen Wirtschaft häufen sich. Die Schwierigkeiten im Einzelnen:
1. Schwierige Lage auf dem Immobilienmarkt
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