Es ist ein Novum in München. Erstmals in seiner Geschichte muss sich der Bundesfinanzhof, das oberste Finanzgericht Deutschlands, zur Besteuerung von Kryptowährungen äußern. Grundsätzlich geht es um die Frage, ob Bitcoin und Co. überhaupt als Wirtschaftsgüter gelten und damit steuerrechtlich relevant sind. Die Entscheidung könnte weitreichende Folgen für Krypto-Anleger haben.
Vorangegangen war die Klage eines Bitcoin-Anlegers, der vor knapp einem Jahr Steuern aus einem Krypto-Handel vom Finanzamt zurückforderte. Bitcoin sei kein Wirtschaftsgut, so seine Argumentation. Das zuständige Finanzgericht in Köln wies die Klage ab, daraufhin zog der Anleger vor den BFH. Insgesamt geht es um 3,4 Millionen Euro.
“Urteil in wenigen Wochen”
Hendrik Arendt und Martin Friedberg von der Wirtschaftskanzlei CMS sowie Werner Hoffmann, Geschäftsführer der Steuer-Reporting-Firma Pekuna verfolgten den ersten Prozesstag live mit. Dabei kam es zu Beginn zur Verlesung der Stellungnahmen des…
Weitere Quellen
- Bitcoin
- Steuern
- Bundesfinanzhof
- Finanzamt
- Finanzgericht
- Finanzmarktaufsicht
- Steuerberatung
- Steuerrecht
- Steuerhinterziehung