Die Tarifverhandlungen sollen am 6. Januar 2023 starten, wie die Gewerkschaft mitteilte. Verdi habe den Tarifvertrag zum 31. Dezember 2022 gekündigt. Zu diesem Datum ende auch die Friedenspflicht.
Verdi will für den neuen Tarifvertrag eine Laufzeit von 12 Monaten fordern. Das habe am Montag die zuständige Verdi-Tarifkommission in Berlin beschlossen. Die Gewerkschaft fordert auch, dass Ausbildungsvergütungen sowie die Entgelte der Studierenden in jedem Ausbildungsjahr monatlich um 200 Euro erhöht werden. Auch soll die sogenannte “Postzulage” für die rund 22.000 Beamten und Beamtinnen des Unternehmens fortgeschrieben werden.
Zuvor hatte eine Befragung der Verdi-Mitglieder in den Deutsche-Post-Betrieben durch die Gewerkschaft ergeben, “dass die Beschäftigten den Inflationsausgleich und darüber hinaus die Teilhabe am Unternehmenserfolg erwarten”.
Deutsche-Post-CEO Frank Appel hatte mit den Zahlen zum dritten Quartal Anfang November gesagt, er rechne mit schwierigen Verhandlungen in der anstehenden Tarifrunde. Im Bereich Post & Paket Deutschland sehe er nicht viel Spielraum, zudem bedeute ein hoher Tarifabschluss hohe Kostensteigerungen.
Die Deutsche Post-Aktie notiert via XETRA zeitweise 1,86 Prozent niedriger bei 37,97 Euro.
FRANKFURT (Dow Jones)
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
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