Oct 9, 2022
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Bundespräsidentschaftswahl in Österreich: Van der Bellen als österreichischer Bundespräsident bestätigt

Written by pinmin


Van der Bellen

Der amtierende österreichische Präsident bei der Stimmabgabe.


(Foto: IMAGO/SEPA.Media)

Wien Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen bleibt ohne Stichwahl im Amt. Nach Angaben des Senders ORF gewann der 78-Jährige bereits in der ersten Wahlrunde am Sonntag eine absolute Mehrheit mehr als 55 Prozent der Stimmen. Die Fehlermarge wurde mit weniger als zwei Prozent angegeben. Danach ist eine Stichwahl nicht mehr nötig. Van der Bellens schärfster Konkurrent, der Kandidat der rechtspopulistischen FPÖ, Walter Rosenkranz, erhielt etwa 18 Prozent.

Der ehemalige Grünen-Chef Van der Bellen ist laut Demoskopen damit für weitere sechs Jahre gewählt. Die Schwankungsbreite der Hochrechnung sei zu gering, um eine entscheidende Veränderung noch herbeizuführen, hieß es.

Van der Bellen hatte sich im Wahlkampf als sichere Wahl in unsicheren Zeiten präsentiert. Mit Ausnahme der FPÖ unterstützen ihn alle wichtigen Parteien. Hätte der früherer Vorsitzende der österreichischen Grünen die absolute Mehrheit verfehlt, war eine Stichwahl gegen den Zweitplatzierten am 6. November nötig geworden.

Insgesamt gab es sieben Kandidaten. Zu ihnen zählten zählen Dominik Wlazny, bekannt als Marco Pogo, von der linksgerichteten satirischen Bierpartei, sowie eine Reihe von rechtsgerichteten Bewerbern und Anhängern von Verschwörungstheorien. Stimmberechtigt waren knapp 6,4 Millionen Menschen.

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Der 78-jährige Van der Bellen sieht in seinem recht hohen Alter kein Problem. Das Amt gebe ihm durchaus Kraft, sagte er bei der Stimmabgabe am Sonntag. Van der Bellen war direkt und indirekt von allen Parlamentsparteien außer der rechten FPÖ unterstützt worden.

Die konservative ÖVP und die sozialdemokratische SPÖ hatten auf das Aufstellen eines eigenen Kandidaten oder einer eigenen Kandidatin verzichtet. Als Grund galt der Umstand, dass ein Wahlkampf gegen einen Amtsinhaber als aussichtslos gilt – und sich die Parteien das Geld dafür lieber sparen. Von Medien wurde kritisch beurteilt, dass zum Bewerberfeld keine Frau zählte.

Mehr: Alexander Van der Bellen: Warum der Bändiger der österreichischen Politik auf den Wahlsieg hoffen kann



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