Oct 14, 2022
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49-Euro-Ticket: Bund und Länder einigen sich auf Nachfolge für das 9-Euro-Tickets

Written by pinmin


Volker Wissing

Die Verkehrsminister der Länder und der Bund haben sich geeinigt.



(Foto: dpa)

Bremerhaven Bund und Länder haben sich auf einen Nachfolger des 9-Euro-Tickets geeinigt. „Die Verkehrsministerkonferenz hat sich darauf verständigt, das Ticket zu 49 Euro einzuführen“, sagte Verkehrsminister Volker Wissing am Donnerstag in Bremerhaven nach zweitägigen Beratungen. Der FDP-Politiker kündigte ein monatliches und papierloses ÖPNV-Ticket an, das deutschlandweit genutzt und monatlich gekündigt werden kann.

„Auch wenn die Verhandlungen aufwendig waren, gehen wir mit einem klaren Ergebnis raus“, sagte Wissing. Dennoch bleiben die Fragen zur Finanzierung des Tickets ungeklärt. Dies sei ohne die Finanzminister und Ministerpräsidenten der Länder nicht möglich gewesen, so Wissing. Trotzdem solle das Ticket schnellstmöglich kommen. Das Ziel zur Einführung sei der 1. Januar 2023. „Das wäre ein idealer Zeitpunkt.“

Nachfolge 9-Euro-Ticket: Kofinanzierung eines 49-Euro-Tickets für den ÖPNV

Die Länder sind bereit zur Kofinanzierung eines 49-Euro-Tickets Das sagte Bremens Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne) als Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz am Donnerstag in Bremerhaven. Die Länder wollen aber weiterhin generell mehr Geld vom Bund zur Finanzierung des Nahverkehrs, dabei geht es um sogenannte Regionalisierungsmittel. Das schönste Ticket nütze nichts, wenn kein Bus fahre.

Das Ticket soll als Abonnement angeboten werden, das aber jederzeit kündbar sein soll. Das künftige Angebot solle „genauso unkompliziert“ sein wie das 9-Euro-Ticket, sagte Wissing. Im Beschlusspapier heißt es, der Bund stelle ab 2023 pro Jahr 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

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Die Ministerpräsidenten haben sich mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) bisher nicht auf Finanzfragen einigen können. Ziel des Bundes sei eine Finanzierung durch die Länder in gleicher Höhe. „Die Länder sind unter der Bedingung einer Verständigung über die Regionalisierungsmittel zur Kofinanzierung bereit“, so Schaefer.

Mehr: Nachfolge für Neun-Euro-Ticket: Bund und Länder streiten über Finanzierung

Erstpublikation am 13.10.22, um 15:27 Uhr.



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Politik

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