Nov 6, 2022
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Bayern: Kabinett beschließt 71 Milliarden Etatentwurf ohne neue Schulden

Written by pinmin


Klausurtagung des Ministerrats

Im Etatentwurf von CSU und Freien Wählern sind Investitionsausgaben 10,3 Milliarden Euro vorgesehen, dies entspricht einer Investitionsquote von 14,5 Prozent.



(Foto: dpa)

München Bayerns Staatsregierung plant für das Wahljahr 2023 mit einem Etat von 71 Milliarden Euro Gesamtvolumen – und ohne neue Schulden. Das Kabinett beschloss am Sonntag bei seiner Klausur in München den Haushaltsentwurf, den aber der Landtag noch beschließen muss. „Wir haben wichtige Weichenstellungen für den Winter aber auch für die Zukunft Bayerns gemacht“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Alles sei aus Mehreinnahmen und Rücklagen finanziert, im Gegensatz zum Bund ohne versteckte neue Schulden.

Im Etatentwurf von CSU und Freien Wählern sind Investitionsausgaben 10,3 Milliarden Euro vorgesehen, dies entspricht einer Investitionsquote von 14,5 Prozent. Im laufenden Haushaltsjahr liegt die Quote noch bei 16,0 Prozent. Die Personalausgaben sind weiter der größte Posten – die Quote steigt im Vergleich zu 2022 (38,5 Prozent) sogar weiter auf 39,8 Prozent. Des Weiteren sieht der Entwurf für 2023 Bildungsausgaben von 24,6 Milliarden Euro vor, dies sind 100 Millionen Euro weniger als in diesem Jahr.

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