Nov 15, 2022
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Terrorismus: Anschlag in Istanbul – Zahl der Festnahmen auf 50 gestiegen

Written by pinmin


Polizist in Istanbul

Bei einer Explosion am Sonntag waren sechs Menschen getötet worden.


(Foto: AP)

Istanbul Im Zusammenhang mit dem Anschlag in Istanbul mit sechs Toten ist die Zahl der Festnahmen auf 50 gestiegen. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf den türkischen Justizminister Bekir Bozdag am Dienstag. Zuvor hatte die Polizei noch von 48 Festnahmen gesprochen.

Bei dem Anschlag am Sonntag auf der belebten Einkaufsstraße Istiklal waren sechs Menschen getötet worden, mehr als 80 wurden verletzt. Die Polizei hatte anschließend eine Frau festgenommen, die die Bombe platziert haben soll.

Die Frau ist laut den Behörden Syrerin und hat Verbindung zur „PKK/YPG/PYD“. Aus Sicht der Türkei sind die syrische Kurdenmiliz YPG und deren politischer Arm PYD Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und ebenfalls „Terrororganisationen“. Beide Gruppierungen dementierten jegliche Verantwortung für den Anschlag.

Derweil wurde nach Angaben des türkischen Innenministeriums in der osttürkischen Provinz Tunceli eine Operation gegen die PKK eingeleitet. 881 Menschen seien an dem Einsatz beteiligt. Die Operation ziele darauf ab, „Terroristen zu neutralisieren“, die in der Region Zuflucht suchten. Das türkische Militär geht regelmäßig in den östlichen Provinzen des Landes sowie im Nordirak gegen die PKK vor.

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US-Präsident Joe Biden sprach seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan nach dem Anschlag von Istanbul sein „tiefes Beileid“ ausgesprochen. Biden habe Erdogan am Rande des G20-Gipfels auf der indonesischen Insel Bali versichert, dass die USA an der Seite des Nato-Partners stünden, teilte das Weiße Haus am Dienstag mit.

>> Lesen Sie hier: Der neue Rüstungsgigant – Türkei wird für die Nato zum Problem

Noch am Montag hatte der türkische Innenminister Süleyman Soylu die Kondolenzwünsche der USA zurückgewiesen. Er warf Washington vor, „Terrororganisationen“ in Nordsyrien zu unterstützen.

Mehr: Anschlag in Istanbul: Warum jetzt schwierige Zeiten auf die Türkei und ihre Partner zukommen



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Politik

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